Der Verständigungsschlüssel zum Hund für Züchter, Trainer und Hundehalter

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Der 3. nachrangige Bindehund (N3)

Seine Aufgabe im Verband:
Er ist zu nichts anderem da als den nachrangigen Leithund NLH bei dem Verband zu halten.
Pflegt auch als einziger Hund mit dem nachrangigen Leithund Sozialgesten. Aktiv unterstützt er alle Aktionen nach außen. Er braucht den nachrangigen Leithund für seine Aufgabe, weil er nicht die hohe Sensibilität des NLH für Gefahren von hinten besitzt. Deswegen zeigt er überreizte Aktionen wenn hinter ihm niemand ist.


Wenn er vorne und hinten offen ist:
Er kann wie eine Klette am Menschen hängen, kläfft aber wenn was von vorne oder hinten kommt und kann dann auch schnappen.

Wenn der NLH fehlt:
Einen N3 bekommt man nur stellungsstark wenn der Mensch ihn als NLH sicher führt.
Aber dauerhaft kann der Mensch das nicht. Hat der 3. nachrangige Bindehund keinen nachrangigen Leithund hinter sich, dann ist er dauerhaft in geschwächter Position. Er ist ein niemand ohne den nachrangigen Leithund, denn dann ist er allem direkt ausgeliefert.
Ihm ist es einfach viel unangenehmer und daher zwanghafter, ohne NLH zu laufen, als einen fehlenden N2  zu kompensieren.

Der N3  mit "seinem" NLH:
Wird er vom nachrangigen Leithund für gut befunden, gehen sie eine lebenslange Tiefenverknüpfung miteinander ein und der nachrangige Leithund öffnet ihm die Tür.
Er bekommt von seinem NLH  seinen Platz gezeigt und da bleibt er, wenn man ihn nicht nach vorne raus rennen lässt. Denn darum wird sich der nachrangige Leithund nicht kümmern, ist nicht sein Bereich. Er sorgt nur dafür, dass der Nachrang zusammenbleibt und sich dort keiner bemerkbar macht.

Kommuniziert mit wem?
Kommuniziert mit dem nachrangigen Leithund und wird nur von ihm korrigiert.
Geht mit dem nachrangigen Leithund eine lebenslange Tiefenverknüpfung ein, und ist dessen Lebensversicherung.