Der Verständigungsschlüssel zum Hund für Züchter, Trainer und Hundehalter

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Der 2. vorrangige Bindehund (V2)

Seine Aufgabe im Verband:
Ein dominanter Hund, der nach vorne läuft aber lebensnotwendig einen vorrangigen Leithund benötigt - normal im Verband sich nicht darum kümmert was hinter ihm passiert. Keine sehr hohe Sozialbereitschaft was hinter ihm passiert, orientiert sich ausschließlich am vorrangigen Leithund und wird auch von ihm als erster eingesetzt wenn es um Außenaktionen geht. Holt sich dazu nicht unbedingt erst die Freigabe des mittleren Bindehundes.

Als Einzelhund:
Er braucht nach vorne und nach hinten seine natürliche Eingrenzung, sonst wird er auffällig für Menschen. Aber er verträgt auch nur die natürliche Eingrenzung. Ein Schritt zu viel und seine Auffälligkeiten machen sich auf andere Art bemerkbar. Schnell gestresst. Er hat eine zu schnelle Bereitschaft als Einzelhund seine Rudelstellung zu verlassen und zeigt dann sehr auffällige negative Abläufe.
Zu schnelle Aggressionsausschüttung, schwer wieder eingrenzbar und man muss permanent immer wieder darauf achten, dass er eingrenzbar bleibt, also der Erziehungseffekt darf zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden.
Für Otto-Normal-Verbraucher ungeeignet oder Dauergast in Erziehungsmaßnahmen oder zur Vermittlung in Tierheimen. Arme unverstandene Hunde erleben viel Stress bei der Haltung, hohe Krankheitsauffälligkeiten.
Kaum vorstellbar, dass so ein Hund ohne Hauptbeschäftigung in eine ausgeglichene Stellung zu bekommen ist.

Auffälligkeiten wenn nicht in Stellung:
Ein 2. vorrangiger Bindehund, der nicht in seiner Stellung läuft z.B. haut einem irgendwann einfach ab und lässt einen im Regen stehen.

Kommuniziert mit wem?
Er erhält seine Anweisungen vom mittleren Bindehund für Aktionen nach vorne, und wird ggf. auch von ihm korrigiert.
Wird vom vorrangigen Leithund geführt.
Der 3. vorrangige Bindehund hindert ihn daran sich nach hinten zu orientieren.