Der Verständigungsschlüssel zum Hund für Züchter, Trainer und Hundehalter

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Der 2. vorrangige Bindehund (V2)

Seine Aufgabe im Verband:
Ein dominanter Hund, der nach vorne läuft aber lebensnotwendig einen vorrangigen Leithund benötigt - normal im Verband sich nicht darum kümmert was hinter ihm passiert. Keine sehr hohe Sozialbereitschaft was hinter ihm passiert, orientiert sich ausschließlich am vorrangigen Leithund und wird auch von ihm als erster eingesetzt wenn es um Außenaktionen geht. Holt sich dazu nicht unbedingt erst die Freigabe des mittleren Bindehundes.

Als Einzelhund:
Er braucht nach vorne und nach hinten seine natürliche Eingrenzung, sonst wird er auffällig für Menschen. Aber er verträgt auch nur die natürliche Eingrenzung. Ein Schritt zu viel und seine Auffälligkeiten machen sich auf andere Art bemerkbar. Schnell gestresst. Er hat eine zu schnelle Bereitschaft als Einzelhund seine Rudelstellung zu verlassen und zeigt dann sehr auffällige negative Abläufe.
Zu schnelle Aggressionsausschüttung, schwer wieder eingrenzbar und man muss permanent immer wieder darauf achten, dass er eingrenzbar bleibt, also der Erziehungseffekt darf zu keinem Zeitpunkt vernachlässigt werden.
Für Otto-Normal-Verbraucher ungeeignet oder Dauergast in Erziehungsmaßnahmen oder zur Vermittlung in Tierheimen. Arme unverstandene Hunde erleben viel Stress bei der Haltung, hohe Krankheitsauffälligkeiten.
Kaum vorstellbar, dass so ein Hund ohne Hauptbeschäftigung in eine ausgeglichene Stellung zu bekommen ist.

Auffälligkeiten wenn nicht in Stellung:
Ein 2. vorrangiger Bindehund, der nicht in seiner Stellung läuft z.B. haut einem irgendwann einfach ab und lässt einen im Regen stehen.

Kommuniziert mit wem?
Er erhält seine Anweisungen vom mittleren Bindehund für Aktionen nach vorne, und wird ggf. auch von ihm korrigiert.
Wird vom vorrangigen Leithund geführt.
Der 3. vorrangige Bindehund hindert ihn daran sich nach hinten zu orientieren.


 

Thema: Wenn der V2 stehen bleibt
Datum: 15.04.12 – 17.04.1012

User 17 hat einen V2 und fragt nach, wie der V2 vom Halter beim Wahrnehmen von Außenreizen behandelt werden sollte.
Ziel ist es, den V2 als VLH zu führen mit dessen Kompetenz.
Dabei stellt sich die Frage, was der V2 vom VLH erwarten würde.

Antworten:

Dreamcatcher
Ich versuchs mal ein wenig zu beschreiben. ich bin zwar kein guter V2, aber:
Sehe ich einen Außenreiz, bleibe ich stehen und gucke in die Richtung. In der Anfangszeit war es so, dass Rammar zu mir kam und sich neben mich stellte, um zu gucken was ich da sah.
Ich würde daher zum V2 hingehen, mich neben ihn stellen, groß machen, den Reiz bewerten, V2 aber sagen, was ich empfinde und das Weitergehen einleiten- selbstbewusst führen, ihn "mitziehen" und darauf achten, dass er die vordere Schranke einhält. Als V2 muss ich das auch. Sonst werde ich von Rammar ausgebremst, hab ich mal getestet, ich wäre fast über ihn drüber gefallen.

Dreamcatcher
Und heute ist es meistens so, dass er "nur" gucken kommt, ohne Aufbauen und schneller dafür sorgt, dass ich mitkomme, sehr stark nach vorne anzieht.

Dreamcatcher
Ich würds so machen- hingehen, aufbauen und dann selbstbewusst das weitergehen einleiten, Timmy mit einem selbstbewussten, raumgreifenden Gang "mitziehen".


Gloria
Zitat von Dreamcatcher:
„Sonst werde ich von Rammar ausgebremst
hab ich mal getestet, ich wäre fast über ihn drüber gefallen.“
GANZ OT, aber muss das jetzt schnell los werden. Tat ja mein VLH schon sehr oft bei mir. Dachte immer nur: Was ein Holzkopf, jetzt wäre ich beinahe wieder über ihn geflogen. Da wusste ich ja noch nix über seine Stellung.

Dreamcatcher

Antwort auf die Frage, was mit „Ziehen“ genau gemeint ist, ein Leinenzug, ein Geistiges Ziehen?
Schwierig für die Halterin ist auch das „Bewerten“. Soll sie etwas laut sagen? Oft weiß sie nicht, was den Hund beschäftigt, was der Reiz war, der ihn zum stehen bleiben bringt.

Damit meine ich "körperliches Ziehen". ich werd mal ein Video davon machen. Manchmal guckt mich Rammar auch an und dann in die Richtung, in die er gehen will. Dabei legt er ein flottes Tempo vor.
Rammar arbeitet mit viel Ausstrahlung und Selbstbewusstsein. Der nimmt extrem viel Raum ein.
An der Leine würde ich V2 nicht weiterziehen! Die Leine hat damit nichts zu tun. Dann lieber hingehen, aufbauen
(Körperspannung), in die Richtung gucken, in die der Hund guckt und dann selbstbewusst das weitergehen einleiten.

Dreamcatcher
Stell Dir vor, Du bist Cleopatra. Geh so selbstbewusst wie sie!!!

Gloria Birgit ich übe das grad mit meiner N2. Sie rennt ja schnell zur Tür und verbellt mal irgendwas da draussen Ok, jetzt geh ich neben sie und kuck mit, sag was wie: Ach ja, ich habs gesehen, oder das ist schon wieder weg brauchst nicht mehr motzen und ich geh auch raus mit ihr in den Garten wenn sie motzt und schau da auch mit. Es scheint sie schneller zu "beruhigen" wenn ich mit ihr rede.Vorher schickte ich sie ja nur wieder rein.
Das lernen tut gut, denn man kann soviel "verbessern" wenn man es gut umsetzt.Ich bin froh über jeden millimeter Fortschritt. Und der Weg ist noch sooooooooo lange.

User 18
Gibt den Tipp, dem Hund leicht anzustupsen, um seine Aufmerksamkeit zu erlangen und dann mit aufrechter Haltung stramm loszulaufen.

Sanne
Also ich mach es bei meinem V2 so:
Wenn er irgendwo interessiert schnüffelt, gehe ich hin, stelle mich neben ihn und bücke mich runter.
Ich schnüffele nicht wirklich an der Stelle, aber ich schau sie mir mit meinen Augen schon interessiert an. Irgendwann entscheide ich dann dass wir weitergehen und drehe ganz bewusst Oberkörper und Schultern weg von der Stelle und gehe selbstbewusst in meine Richtung weiter.
In der Regel agiert er dann faszinierenderweise parallel zu mir. Sprich er merkt schon an der kleinsten Bewegung, wir gehen jetzt weiter und dreht dann gleichzeitig mit mir ab.
Das mache ich allerdings oft wenn er einfach so schnüffelt, er ist normalerweise nicht der Typ, der sich intensiv irgendwo fest schnüffelt.

Bei anderen Begegnungen mache ich es so:
Heute z.B. hörten wir einen Hund bellen und er reagierte ein wenig aufgeregt, wollte hin etc.
Ich ging zu ihm, stand kurz nur da, dann sah ich ihn an und sagte sehr deutlich "nicht dein Job". Dann schickte ich ihn hinter mich und ging aufgerichtet, ruhig und selbstbewusst vor ihm.
Ich bog dann in die dem Hundegebell entgegen gesetzte Richtung ab (da wir sowieso dort lang wollten) und er durfte schließlich wieder vorgehen.
Das akzeptierte er recht gut, wobei man dazu sagen muss dass wir auf einem engen Trampelpfad unterwegs waren und er zudem auch an der Schleppleine war.


 

Thema:  V2 in seiner Stellung lassen
Quelle : Forum rudelstellungen.de
Datum: 29.02.12 – 09.04.12



zwergschäfchen
Zitat:
Dieser Hund ist ein klarer V2 - und natürlich ist es besser bevor er länger noch in dieser Fehlbesetzung leben muss, er käme auch in gute Einzelhaltung. Dazu gehört aber, dass der Mensch soviel Ahnung von der Führung eines V2s hat, dass er ihn in seiner Stellung auch belässt.

Barbara,
dies ist ein Zitat von dir aus einem Vermittlungs-Thema. Ich nehme an, dieser Hund kann in Einzelhaltung weil er Stellungsstark ist und sich bis jetzt selbst gut in seiner Stellung halten kann und weiß wo seine Kompetenzen enden.
Wie kann denn ein Halter, der diesen Hund zu sich nimmt dafür sorgen, dass das so bleibt?
Worauf sollte er achten?
Was sollte er tunlichst unterlassen?

kage
Er sollte tunlichst vermeiden, dass der Hund beginnt nach vorne grenzenlos seine Welt zu erkunden.
Ihr seht immer auf den Workshops wie alle V2 Hunde einfach losstarten, als ob sie von hinten getrieben werden. Genau dieses Verhalten darf gar nicht erst aufgebaut werden.
Kein Hund rennt gerne von sich aus vor - liegt überhaupt nicht in seinem Focus.
Macht er es, dann verliert er die Kompetenz aus seinem Stellungswissen.
Ein Hund ist auch müde wenn er ganz normal sich bewegt und nur lange genug läuft.

karosa
Ich nehme mal an, dass dies ebenso für (m)einen N2 gilt, so dass ich die 25 m Schleppleine eigentlich nicht brauche, weil die Entfernung schon zu groß ist.
Liege ich da richtig?

kage
Ja - aber wie ich feststellen muss, wenn der Mensch sich nicht als Dreh und Angelpunkt richtig für den jeweiligen Hund den er hält aufbaut, dann neigen alle Bindehunde zu diesem Verhalten, man sieht nur N2 und N3 bauen sich selber eine unterschiedliche Schranke, wenn es zu weit ist.
V3 macht es identisch ohne MBH und V2 ganz schnell und relativ sofort, wenn vor ihm niemand ist der eine Schranke aufbaut.
Jedes mal wenn das passiert, zeigen alle diese Stellungen ein viel nervöseres Verhalten. Ihre innere Sicherheit geht dabei flöten.

Gloria
Zitat von kage:
man sieht nur N2 und N3 bauen sich selber eine unterschiedliche Schranke, wenn es zu weit ist.

Wie meinst du das, Barbara?
Meine N2 läuft auch mal vorne rum, aber nie weit weg und abhauen tut sie mal wenns um den Hasen geht, dennoch in Sicht und Rufweite und sofort wieder bei mir, wenn ich schreie: Mama geht heim.

User 17
Merkt an, dass N2 und N3 nicht vergessen, dass sie zu einem Rudel gehören, während der V2 ohne VLH nach vorne raus läuft und seinen Halter regelrecht „vergisst“.


 

 

Thema: Unerwünschtes Verhalten oder normaler Job des V2?
Quelle : Forum rudelstellungen.de
Datum: 11.03.12-13.03.12

Sanne
Wenn ich mit meinen beiden unterwegs bin, beobachte ich öfters Folgendes:
Wenn wir einem fremden Hund begegnen, will mein V2 immer sofort hin. Ich versuche, ihn noch kurz bei mir zu behalten und gebe ihm dann eine Freigabe.
Hündin Yeli V3 halte ich nach Möglichkeit bei mir.
Wenn jetzt V2 rausgeht, stellt er sich erstmal nur hin und schaut. Kommt der Fremdhund nicht näher, ordnet er sich irgendwann wieder ein.
Kommt der andere Hund dann zu ihm, zeigt er fast immer ein abschirmendes Verhalten.
Er stellt sich immer wieder quer vor den anderen Hund, signalisiert aus meiner Sicht dem anderen Hund, dass der nicht in unsere Gruppe rein soll.
Ich empfinde ihn dabei nicht als besonders aggressiv, aber trotzdem als durchsetzungsfähig. Also er läuft z.B. meistens mit weichem federndem Schritt (ist ja auch ein Pudel *g*) zu dem anderen Hund hin, nicht steif oder drohend. Wobei er als Pudel ja die Nacken- und Rückenhaare nicht sichtbar aufstellen kann, was sein Verhalten für mich manchmal schwerer zu beurteilen macht.
Wenn er dort ist, steht er in aufgerichteter Körperhaltung quer vor dem
anderen Hund.
Akzeptiert der andere Hund das nicht und will trotzdem zu mir und Yeli V3 laufen, bellt er auch manchmal.
Kommt der Hund nahe zu uns hin oder ist auch Yeli V3 zu dem Hund gelaufen, versucht er richtig, "seinen" V3 abzuschirmen. Stellt sich immer wieder zwischen die Hunde etc.

Er hat dieses Verhalten auch schon mit 5 oder 6 Monaten gezeigt, da habe ich immer versucht, es zu unterbinden. In der letzten Zeit habe ich jetzt öfter auch einfach beobachtet...
Normalerweise würde ich es für das Verhalten eines potenten Rüden halten, der "seine" Hündin vor fremden Rüden verteidigt.
Allerdings hat er es ja schon sehr früh gezeigt (sein sexuelles Interesse an Yeli begann erst mit ca. 12 Monaten) und er macht das durchaus auch mal bei Hündinnen.

Wie würdet ihr das interpretieren? Unangemessenes Verteidigungsverhalten oder angemessenes Verhalten eines stellungsstarken Hundes, der keine falschen Stellungen in seiner Gruppe haben will?
Die Wahrscheinlichkeit, dass wir passende Hunde finden, ist ja relativ gering. Denn vorrangige Bindehunde haben wir ja schon genug und nachrangige sollten eigentlich nicht auf die Gruppe treffen bei fehlendem MBH...

Mir ist sein Verhalten auch gar nicht so unrecht, denn meine Hündin versteht sich ja nicht so gut mit anderen Hunden und gerät leicht in Stress wenn wir fremden Hunden begegnen. So kann ich sie ganz gemütlich bei mir behalten, während Goethe V2 sich um den anderen Hund kümmert.
Wenn er wirklich nur entscheidet, ob der Hund zu uns passt oder nicht, wäre das natürlich ideal, denn dann wüsste ich, ob Yeli V3 auch Kontakt aufnehmen darf oder nicht.

Neulich haben wir übrigens einen Labbi getroffen, der - wie eigentlich alle unkastrierten Rüden - großes Interesse an meiner Hündin hatte. Das Frauchen ging einfach weiter, in der Annahme, der würde schon bald nachkommen.
Sie rief auch ein paar Mal, was dem Rüden herzlich egal war.
Dieser Hund passte für mein Gefühl sehr gut zu uns, mein Rüde schirmte ihn nicht deutlich ab, meine Hündin versuchte nicht, ein wildes Renn- und Prügelspiel mit meinem Rüden anzufangen. Alle drei Hunde liefen gemütlich herum, der Labbi immer hinter meiner Hündin V3 her, wobei er hauptsächlich an ihrem Hintern schnuppern wollte, also v.a. sexuelles Interesse.
Nach ca. 10 oder 15 Minuten musste ich dann schließlich den Rüden wegschicken, denn seine Besitzerin lief inzwischen in eine andere Richtung und er machte keinerlei Anstalten zu folgen und ich weiß nicht, wie lange er sonst bei uns geblieben wäre.

Mein Verdacht ging hier schon in Richtung stellungsschwacher MBH, wobei wir ihn am nächsten Tag noch mal trafen und mein Rüde ihn da dann nicht mehr so gerne in der Gruppe haben wollte.
Ich muss auch sagen, so wie mein Rüde momentan agiert, finde ich das voll in Ordnung und auch ganz hilfreich für mich. Nur habe ich irgendwie Bedenken, dass die Sache in deutlich aggressives Verhalten umschlägt, wenn er etwas älter ist. Er ist ja erst 14 Monate.
Wie seht ihr das?

Zerafina
Wie ist das mit dem wilden Renn und Prügelspiel? Warum macht V3 das mit V2 und in welchen Situationen? Wenn V2 einen Hund zu nah an V3 lässt?

Sanne
Meine V3 ist generell nicht so verträglich mit anderen Hunden... Sie reagiert häufig recht gestresst auf andere Hunde.
Besonders die zurückhaltenden, vorsichtigen Hündinnen fallen in ihr "Beuteschema". Auf die geht sie richtig los, zwar ohne Verletzungen aber trotzdem sehr fies. Ich passe natürlich auf, dass es gar nicht dazu kommt.
Zeigt sie erst, seit V2 hier eingezogen ist. Vorher hat sie es nur gemacht, wenn sie von einer anderen Hündin massiv bedrängt und angepöbelt wurde.
Gleichzeitig ist sie bei fremden Rüden sehr vorsichtig und lässt vieles mit sich machen. Sie ist jetzt fast 4 Jahre und wehrt sich kaum wenn ein Rüde sie bespringen will. Wenn er "nur" schlecken und schnuppern will, legt sie sich häufig auf den Rücken und lässt es über sich ergehen.
Ist dabei aber gestresst.
Fast alle Rüden wollen bei ihr mindestens schlecken oder auch bespringen, da sie wohl sehr attraktiv riecht für die Herrenwelt...
Mein Verdacht ist, dass sie viele Hundebegegnungen einfach stressen und sie deshalb dann so wilde "Spiele" mit dem V2 startet. Dabei bespringt sie ihn auch, beißt ihn in den Hals etc. Nicht sehr freundlich.
Macht sie auch in anderen Situationen, die für sie stressig sind. Z.B. wenn ich draußen zufällig meinem Freund begegne (er grad beim Einkaufen, ich mit den Hunden draußen) oder auch wenn ich mich in der Stadt mit Freunden oder Familie verabrede, reagiert sie sofort auf die Sichtung der jeweiligen Person, indem sie (auch an der Leine) Richtung V2 springt und aufreitet oder ihn am Nacken packt. Wird natürlich von mir unterbunden.
Ich denke das ist bei ihr einfach Stressbewältigung.

Barbara sagt, dass sie bei Hundebegegnungen einfach mit der Unstruktur durch unpassende Fremdhunde nicht umgehen kann, das äußert sich dann bei unsicheren Hündinnen, indem sie die andere anpöbelt, packt, umschmeißt, wirkt sehr aggressiv und ist auch für die andere Hündin ein echter Angriff.
Und bei Rüden oder Hündinnen wo sie sich das nicht traut, geht sie eben auf den V2. Das ist aber dann längst nicht so massiv und der V2 kann damit auch umgehen.
Deshalb versuche ich sie auch bei Begegnungen bei mir zu behalten und erstmal einzuschätzen, wie sie auf den Fremdhund reagieren wird.
Blöd ists halt wenn ich den anderen Hund zu spät sehe oder wie bei der Begegnung mit dem Labbi, wenn der Hund sich weit vom Besitzer entfernt und auch nicht abgerufen werden kann. Solche Hunde laufen dann ohne Rücksicht auf Verluste sehr aufdringlich zu uns.
Da muss ich sie rechtzeitig angeleint haben und den anderen massiv wegschicken. Sonst gibt es Chaos...

kage
Ich denke, dass was Du alles über die Handlungen Deines V2 schreibst sieht für mich eher danach aus, dass dieser V2 bereits Aufgaben des fehlenden VLHs übernommen hat und er hat die Schwierigkeiten, dass er aber keiner ist.
Für mich sieht das aus wie die Arbeit eines VLHs der seine Struktur sichert einfach durch hinstellen - nur er hat damit nicht immer den Erfolg den einfach ein VLH hat.

Dass der V3 dann bei Misserfolgen den V2 angeht, ist ein Zeichen, dass sie diese Sicherungsarbeit gut findet, aber gibt es keinen Erfolg, dann zeigt sie es deutlich.

Das Problem was ich nur sehe, wenn Hunde reparieren wollen, sie haben einfach nach außen nicht den Erfolg häufig der eben die fehlende Stellung hätte, einfach durch seine aufbauende Existenz. Jeder Hund der noch Wissen aus seiner Stellung aktiv besitzt, weiß ja, dass ist kein echter VLH der spielt nur die Rolle, lässt sich nicht beeindrucken. Bei ganz stellungsschwachen Hunden wird es klappen.

Beobachte mal die Stellungsqualität der Fremdhunde, ob Du da irgendwelche wieder erkennbare Identitäten feststellen kannst.

Sanne
Danke für deine Einschätzung!
Selbst ist das einfach so schwierig zuzuordnen, wenn man die typischen Verhaltensmuster der einzelnen Stellungen nicht so deutlich vor Augen hat, weil man es noch nie so recht gesehen hat.
Und wenn man nicht sicher ist, wo zeigt der Hund sein stellungstypisches Verhalten, wo geht er über seine Grenzen, dann kann man auch selbst gar nicht entsprechend reagieren.
Aber jetzt weiß ich ja Bescheid!
Dieses nach vorne beamen des V2 also auf jeden Fall unterbinden.
Nur was mache ich stattdessen mit ihm? Versuchen ihn bei mir zu halten, hinter mich nehmen und selber hinstellen, Fremdhund anschauen und hoffen dass ich den so weggeschickt bekomme?
Wär mir nur nicht so sicher, dass ich als VLH da souveräner und klarer bin als mein V2?

Dreamcatcher
Hi Sanne, ich weiß nicht, ob das eine Hilfe ist, aber ich versuche mal Rammars Kommunikation mit den V2´s zu beschreiben, mit denen er beim Workshop gearbeitet hat. Er hat sehr viel über leichtes "Aufbauen" gearbeitet und die Hunde angesehen.
Als V2 zu weit vorrannte, hat er ihn fixiert und ist im Trab hinter ihm her gelaufen.

Sanne
Es hilft mir auf jeden Fall sehr weiter - würde auch nur zu gern meine Hunde mal mit VLH und MBH erleben, einfach um zu sehen wie es da abläuft.


 

 

Thema: Leinenbegegnungen mit V2
Quelle: Rudelstellungen.de
Datum: 05.02.12 - 22.02.12

Userin 17
Hat einen V2, der an eine 10 m Schleppleine geht, da er sonst einen zu großen Abstand zu ihr einnimmt. Manchmal hängt der V2 bellend in der Leine, dies wird aber weniger.


Der V2 akzeptiert immer mehr die Tatsache, dass die Halterin die Einschätzung und Abwehr von Hundekontakten vornimmt.

Misserfolg sah folgendermaßen aus:


Nach ruhigem Passieren eines Hundes sprach der Halter seinen Hund an, dieser blieb stehen, worauf V2 mit Bellen und Knurren reagierte.

Problem sind Begegnungen auf engem Raum wenn sich Hunde frontal begegnen, denen die Userin nicht immer ausweichen kann.

Antworten:

kage
Aber Dich zwischen die Hunde stellen kannst Du doch immer?

Userin fragt, ob es besser wäre, mit dem Hund stehen zu bleiben und nicht andere schnell zu passieren.

Sanne
Hi,
Habe ja auch einen V2 (allerdings erst 1 Jahr alt).
Mit ihm habe ich das Thema nur wenn meine V3 etwas meldet. Sie wird unruhig, stellt einen Kamm und er reagiert, geht nach vorne und bellt.
Alleine macht er das nicht, er würde nur gern mal "hallo" sagen...
Ich denke, es muss auf jeden Fall das Ziel sein, deinem V2 dieses Verhalten abzugewöhnen.
Ja, es ist der "Job" eines V2, im Zweifelsfalle nach vorne zu gehen und so das Rudel zu beschützen. Und ja, ein V2 braucht dafür nicht zwangsläufig eine Freigabe.

ABER trotzdem sollte ein Hund einfach nicht an der Leine pöbeln. Wenn du solche Situationen nicht umgehen kannst, muss er es lernen.
Also von mir ein klares Ja, du solltest daran arbeiten.
Ich an deiner Stelle würde mit der Frage anfangen: Warum bewertet dein Hund die Situation so? Er ist ja offenbar der Ansicht, nach vorne gehen zu müssen weil in seinen Augen die Situation es erfordert...
Bei meiner Hündin (allerdings V3) war das Leinenpöbeln größtenteils weg, als ich die Verantwortung dafür übernahm, dass sie an der Leinen keinen Kontakt mit fremden Hunden mehr hat. Denn das war offenbar die "Gefahr", die sie in der Situation sah, sie ist mit Hundebegegnungen unsicher und
fühlte sich dann einfach nicht wohl wenn sie nicht ausweichen konnte.
Ich bat dann eben die Besitzer, den Hund wegzunehmen oder warf ihm im Zweifelsfall meinen Schlüsselbund vor die Füße.
Denn ich hatte das gleiche Problem wie du, schickte ich den Hund körpersprachlich weg, machte sie mit.
Aber das hat bei meiner Hündin halt auch deshalb gut funktioniert, weil sie Begegnungen mit anderen Hunden an der Leine einfach nicht wollte.
Wenn dein Rüde ein anderes Problem hat, wird das nicht weiterhelfen.
Ich denke dass es auch aus Rudelstellungssicht nicht das Falscheste ist,
fremde Hunde hier nicht ranzulassen. Denn so wie ich es verstehe würde normalerweise der VVH einen fremden Hund bewerten und dann körpersprachlich und über seinen Blick wegschicken, wenn er nicht will dass der näher kommt.
Ich denke man könnte also auch versuchen, stehen zu bleiben, V2 hinter sich zu bringen (und durchzusetzen, dass er auch hinten bleibt!) und dann zu versuchen den anderen Hund über Blick wegzuschicken. Man muss allerdings aufpassen dass man den anderen Hund nicht provoziert...
Ist aber nur so ein Gedanke, habe das noch nie probiert. Bei meiner Hündin waren einfach durch dieses konsequente fremde-Hundenicht- ranlassen auch engere Begegnungen mit der Zeit möglich.
Allerdings mache ich es auch so, dass ich keine zu engen Begegnungen zulasse. Wenn nicht allzu viel Platz ist und wir einem angeleinten Hund begegnen, stelle ich mich auf die Seite und lasse meine beiden absitzen. Das dient auch der Kommunikation an den anderen Hundehalter, ich mache Platz,
will keinen Kontakt. Zur Not sage ich noch dazu, dass der Besitzer seinen Hund nicht rankommen lassen soll bei Leuten die das Signal sonst nicht verstehen

Ich denke mir auch, die Situation "zwei Hunde kommen sich angeleint auf einem sehr engen Weg frontal entgegen, keiner kann ausweichen, keiner kann den Rückzug antreten" ist ganz einfach keine natürliche Situation.
Hier kann ich über viel Druck oder über andere Erziehungsmaßnahmen meinen Hund so hinbiegen, dass er nicht agiert, aber es hat nichts mehr mit natürlichen Abläufen zu tun. Oder ich versuche so viel Platz wie möglich zu schaffen, so wird der Stress nicht zu groß. Und ich denke, in den Augen meiner Hunden bin ich kein souveräner Führer, wenn ich sie in eine Situation führe, die in ihren Augen bedrohlich ist.
Wenns sehr eng wird, arbeite ich mit dem Clicker. Dabei clickere ich das Anschauen des anderen Hundes und dann in der Folge die Umorientierung auf mich.
Ich bin eigentlich gar kein großer Freund vom Clickern, hab mich aber von meiner Hundetrainerin bequatschen lassen, es mal zu versuchen und es funktioniert wunderbar.
Alles in Allem denke ich aber, Hundebegegnungen an der Leine sind in dem Sinne keine natürliche Situation, so dass man auch nur zu einem gewissen Maß eine total natürliche Lösung dafür finden kann. Für mich persönlich kommt man hier an Grenzen und muss ganz normal über Erziehung arbeiten.

Userin 17
Beschreibt die Entwicklung ihres Hundes zu einem Problemverhalten hin.
Dem Junghund wurde im Freilauf erlaubt, überall hin zu gehen.
Als er aber begann zu Jagen und generell selbst zu entscheiden, kam er an die Leine und reagierte mit Bellen zum Frustabbau.
Ein Verbot dieses Verhaltens durch sie als Halterin fiel ihr schwer, da sie den Hund nicht gängeln wollte.
Einen Fortschritt sieht sie daher darin, nach Ursachen zu suchen und sieht diese auch darin, dem Hund die Verantwortung für seine Sicherheit bei Hundebegegnungen abzunehmen und sie aktiv selbst zu übernehmen.

Sie plant, in Begegnungen durch Stehen bleiben und sich aktiv vor den V2 zu stellen Ruhe hineinzubringen.
Dabei stellt sie sich die Frage, wohin sie selbst ihre Blicke in dieser Situation lenken soll, um den Fremdhund nicht zu provozieren und gleichzeitig dem eigenen Hund keine Freigabe zu geben.

Sie beschreibt ihr Vorgehen bei Begegnungen auf größeren Abstand.
Sobald ihr Hund verharrt, geht sie zu ihm runter,
sieht in dieselbe Richtung,
steht wieder auf und gibt eine Bewertung ab wie „Alles gut, weitergehn“.
Dies gelingt gut.

Sie beschreibt, dass Hundebegegnungen meist dann gut verlaufen, wenn der Hund nicht vor ihr selbst läuft.
Ihr Vorhaben ist, an der Leine durchgehend konsequent sich als VLH vor den Hund zu begeben.

kage
Dein Resümee ist richtig.
Der V2 wird wesentlich entspannter, wenn er durch einen VLH klar in seine
Disziplin gebracht wird. Ohne ihn mutiert er grundsätzlich zu einer Mischung aus V2 und VLH Verschnitt und dafür hat er einfach keine disziplinierten Abläufe in sich, deswegen auch dann immer dieses laute Rumböllern. Denn das VLH aufbauen klappt nicht, niemand nimmt ihm das ab und er selber weiß nicht wie das geht.

Userin17
Schreibt, dass sie selbst Probleme hat, als VLH zu gehen, sie würde lieber sich in der Position des MBH sehen. Weiter fragt sie sich, wenn sie nun als VLH handeln soll:
Was tut ein VLH?

kage
Nicht viel, er führt ihn und zeigt einerseits durch Bestätigungen, die hohen Fähigkeiten des V2s, aber das darf der V2 immer nur, wenn er ihn für eine Tätigkeit frei gibt.
Also Dein Vertrauen in die Fähigkeiten Deines V2 ist schon sehr gut. Jetzt musst Du ihm nur noch sagen, Du entscheidest wann er arbeiten gehen darf.
Darf er, dann belohnst Du seine hohen Fähigkeiten konfliktfrei zu kommunizieren.
Dazu gehört aber, dass Du mindestens Vorrang von Nachrang unterscheiden kannst und das auch Deinem V2 im Vorfeld klar machst.

„Bleib hier - ist Nachrang. Wir schauen uns die Tiere lediglich an.“
Warten mit dem Hund und bewerten - aber immer nach Deinen Vorgaben alles.

Hast Du einen Fehler begannen und die Freigabe hätte doch besser nicht stattfinden sollen, dann sage auch das Deinem Hund und entschuldige Dich.
Sieht er Deine Bemühungen um eine gute Gemeinschaftsarbeit dann dreht sich sein „Immer alles alleine da vorne machen“ um in ein "Warten auf Dich" und fragen, was meinst Du zu der Situation.

Probleme der Userin 17:

1. Die Schnelligkeit beim Einschätzen/Unterscheiden von Vorrang und Nachrang.
Der Hund ist so viel schneller als die Halterin.

Was macht man, wenn man eine Arbeit mit jemandem aufnehmen möchte, der einfach sehr schnell ist???? und man selber braucht einfach ein bisschen länger Zeit ????
Man arbeitet weiter dran, bis man es kann und meidet solange den Kontakt.


2. Woran erkennt man den V2, damit man seinen Hund nicht in eine Doppelbesatz-Situation bringt, in der es Ärger zwischen den Hunden geben kann?

V2-Erkennen:
Distanzlose Vorprescher vor dem Herrn : nach dem Motto hier kommt die Krönung der Schöpfung und wenn sie hören, dann stehen sie wie in den Startlöchern - hechel hechel, wann geht es los?


Die Halterin des V2 sieht ein Problem darin, dass sie sich selbst nicht als Vorrang einschätzt und ihr die Aufgaben des VLHs schwer fallen.

Sie beschreibt einige Begegnungen aus ausreichender Distanz, bei welchen der V2 an der Leine unterschiedliche Reaktionen zeigt. Meist bleibt der Hund dabei stehen, möchte entweder hinlaufen oder aber auch nicht mehr mit der Halterin weiterlaufen. Erst wenn sie ihn anspricht, geht er mit weiter.

kage
Beschreibe ruhig weiter Deine Begegnungen, dabei solltest Du nie vergessen, dass Dein Hund doch mit dir kommuniziert.
Du fragt nach und Dein Hund hat es Dir bereits gesagt.

Sanne
Zitat:
Distanzlose Vorprescher vor dem Herrn : nach dem Motto hier kommt die
Krönung der Schöpfung und wenn sie hören, dann stehen sie wie in den
Startlöchern - hechel hechel, wann geht es los.

Mein V2 ist auch ganz klar so ein Vorprescher
Allerdings bleibt er dann häufig in einigem Abstand stehen und ich habe das Gefühl er präsentiert sich. *g* Macht sich schön groß, steht selbstsicher, aber ganz ruhig da. Z.T. dreht er dann um und kommt zurück, ohne überhaupt Kontakt aufgenommen zu haben.
Als Junghund hatte er selten Interesse am Kontakt mit anderen Hunden. Aber seit er erwachsen wird macht er gern dieses "präsentieren".

Userin 18 beschreibt ihre sehr unterschiedlichen V2s.

Sie schickt andere Hunde konsequent weg, wenn ihr V2 an der Leine ist. Die Distanz von min. 3 m möchte der Hund nicht unterschritten haben, sonst würde er den Fremdhund aktiv vertrieben wollen (Leinenpöbeln).
Der Hund geht gern große Bögen bei Hundekontakt oder möchte umdrehen.
Sie schützt den Hund mit ihrem Körper, auch wenn er gerne selbst nach vorne gehen würde.

Ihren zweiten V2 möchte sie ebenfalls schützen, dieser kann sich aber aufgrund des Doppelbesatzes nicht auch hinter ihr einreihen.
Schwierig gestaltet sich der Aufbau des Schutzes mit 2 Hunden und das gleichzeitige Wegschicken der Fremdhunde, da die meisten Halter die Bemühungen nicht respektieren.

kage
Kann mir Dein Dilemma richtig vorstellen. Ist fast unmöglich zumal Du ja auch noch die Abstände Deiner Hunde beachten muss
Kannst Du den zweiten V2 eigentlich gut ohne Leine laufen lassen, wie ich das rausgelesen habe.
Was macht er, wenn Du ihn einfach machen lässt, also ohne jedes Kommando ihm alleine die Begegnung abarbeiten lässt.
Probiere es mal in einem Park wo er laufen kann. Du musst nur immer daran denken, Kommandos unterbrechen das natürliche Wissen. Ich hatte das Gefühl, das er nur diese Unsicherheiten zeigt, weil Deine Kommandos seinem Wissen entgegenstehen.

Userin 17 möchte wissen, wie Userin 18 dem Hund klargemacht hat, das Pöbeln an der Leine von ihr nicht erwünscht ist.

Userin 18: Mit einem überdeutlichen Leinenruck.
Hundekontakt ohne Leine sieht so aus, dass der Hund den Fremdhund nicht bewertet sondern sich erst einmal draufstürzt.
Zu Kages „Laufen lassen“ ohne Kommandos erwähnt sie, dass der Hund2 leider in Panik davon läuft wenn Fremdhunde auf ihn zulaufen. Er braucht dann eine freundliche körpersprachliche Einladung in ihren Schutz.

kage
Auf die Frage von Userin 17, ob sie sich bei Hundebegegnungen auf die Bewertung ihres Hundes verlassen soll, was er zu dem entgegenkommenden Hund sagt und dann als Halterin entscheiden soll, wie sie damit umgeht (hinlassen oder weitergehen)

Ja, genau das ist das richtige Verhalten.

kage
Denke es ist bei Userin17 der typische Fall eines in jungen Jahren agierenden V2s der da vorne
sich zum Herrscher aufgebaut hat und jetzt sich gegen den Rückzug auf seine Stellung (verursacht Leine automatisch)wehrt.
Vielleicht hilft hier eine längere Schleppleine, wo der Hund frühzeitig sich selber korrigieren kann. Einfach als Mensch sich auf die Leine stellen und schweigend warten, dabei den Hund fixieren, und schauen ob der Hund sich wieder alleine einbindet beim Menschen.
Muss man in Parks üben, wo man Platz hat.

Userin 18 rät Userin 17 unbedingt auch zur eigenen Ruhe und Gelassenheit, um dem Hund klare Signale zu geben, damit das Leinepöbeln sich nicht hochschaukelt durch gegenseitiges Stressen von Hund und Halter. Sie schlägt vor, den Hund bei Begegnungen absitzen zu lassen.

Userin17 soll unter geringer Ablenkung dem Hund beibringen, dass er sich an ihr zu orientieren hat und von ihm verlangen, dass er ruhig absitzen soll. Und ihn dann auch ruhig loben, sein richtiges Verhalten angemessen bestätigen mit Kraulen am Ort oder ähnlichem.

Der V2 von Userin 17 hat zu seinem Rassebedingten Temperament auch noch eine diagnostizierte Schilddrüsenunterfunktion. (Symptome Stressanfällig, Bellen bei geringen Reizen wie fliegende Blätter, Haarausfall, verlangsamter Puls, Hecheln, Durchfall.

Sie beschreibt den Umgang aber schon als wesentlich entspannter, dass der Hund aber bei zu viel Druck sich wehrt

Sie weißt noch darauf hin, dass der Hund schon zu pöbeln beginnt, wenn ein Fremdhund sich ihm von vorne nähert.

Sie erwähnt, den Rat mit der Schleppleine 1 zu1 umgesetzt zu haben bei einem Hund, von dem sie weiß, dass er Fremdkontakt meidet.
Sie stand ohne Reaktion auf der Leine. Der Hund saß eine Zeitlang da und beobachtete den Fremdhund, um sich dann umzudrehen und zur Halterin zu laufen.
Sie hat ihn abgestrichen und ging entspannt mit ihrem V2 in die entgegen gesetzte Richtung weiter. Ihr Hund hat sich nicht mal mehr umgesehen, obwohl der Fremdhund ihnen folgte.

Angelika
Erstmal herzlichen Glückwunsch!
Zitat von Sanne:
Mein V2 ist auch ganz klar so ein Vorprescher
Allerdings bleibt er dann häufig in einigem Abstand stehen und ich habe das
Gefühl er präsentiert sich. *g* Macht sich schön groß, steht selbstsicher, aber
ganz ruhig da. Z.T. dreht er dann um und kommt zurück, ohne überhaupt Kontakt
aufgenommen zu haben.
Als Junghund hatte er selten Interesse am Kontakt mit anderen Hunden. Aber seit
er erwachsen wird macht er gern dieses "präsentieren".

Kenne ich von meiner V3 auch so, nur werte ich es anders. Auch sie läuft auf andere Hunde zu und "präsentiert" sich oft in einigem Abstand, wenn ich aber genau hinschaue, dann wendet sie immer wieder deutlich den Blick ab, mit leichter, minimaler Kopfdrehung. Für mich ist das ein "sich unterhalten", wer bist Du, was willst Du. Auch gibt es dann eine Vielzahl anderer, wechselnder
Körpersignale, die ich oft auf Entfernung nicht richtig mitbekomme.
Es gab noch nie irgendeinen Ärger, offensichtlich ist sie ein Meister der gewaltfreien Kommunikation. Aber auch sie baut sich auf, zeigt sich, das alleine sagt wohl noch nicht viel über die Absicht aus.

Sanne
Zitat von Angelika:
Kenne ich von meiner V3 auch so, nur werte ich es anders.
Welche Wertung hast du denn aus meinem Beitrag herausgelesen?
Mit diesem "er präsentiert sich" meinte ich eigentlich eher eine Beschreibung dessen was ich sehe als eine Wertung, was es bedeutet...
Er ist übrigens auch souverän mit anderen Hunden (finde das besonders beeindruckend da er ja noch jung ist!), er ist immer präsent, ohne dass er jemals aggressiv rüberkommt und kann damit eigentlich fast alles lösen.


 

 

Thema: V2 - Sozialgesten an den Menschen
Quelle: Rudelstellungen.de
Datum: 08.02.- 09.02.2012

Fragestellung ist, ob die Sozialgesten, die ein Hund gegenüber dem Menschen zeigt, stellungsabhängig sind.
Useri 17 hat einen V2, der gerne Spiele oder Streicheleinheiten einfordert, aber seinerseits selten darauf eingeht, wenn ihm diese vom Menschen angeboten wird.
Engen Körperkontakt schätzt er nicht sehr, die Anwesenheit des Menschen jedoch sehr.

Oft zu beobachten sind kleine Sozialgesten des Hundes wie Anstupsen oder Lecken am Bein des Menschen im Vorbeigehen, vor allem auch nach aufregenden Situationen, die der Hund gut meistert.
Lob wie „Schnäbeln“ des Menschen holt er sich kurz ab, für Abstreichen nimmt er sich keine Zeit

Antworten

Sheltie
Hi,
außer dass meine V2 nicht spielt, klingt das recht ähnlich.
Tahli ist ein echtes Arbeitstier, sie will arbeiten - jeder Versuch, mit ihr zu spielen, endet in einem vorwurfsvollen Gebell und einem Blick - oweh......so was Kindisches, neeee, echt, unmöglich, diese Menschen.
Schmuseeinheiten gibt es erst nach Einbruch der Dunkelheit, dann ist sie "off duty", liegt fast jeden Abend mit Körperkontakt zu uns und ihrer MBHTochter.
Draußen will sie nicht angefasst werden - zu wichtig ist ihr Job

kage
Es gibt für mich grundsätzlich so eine Richtschnur.
Sind Hunde innerlich ausgeglichen und ihre Welt ist in Ordnung, dann gibt es außer die oben beschriebenen kurzen Sozialgesten keine großen und lang andauernden Sozialbestätigungsgesten.
Sieht man die unter seinen Hunden oder der Hund fordert die laufend vom Menschen, dann sollte man dafür eine innere Alarmglocke entwickeln. Dann stimmt etwas nicht im Besatz oder beim einzelnen Hund und man sollte seine Hunde sehr ausführlich beobachten um herauszufinden, was für Belastungen stattfinden.

Sanne
Meinen V2 erlebe ich anders. Er liebt es zu schmusen, dabei drückt er sich auch ganz eng an und am Liebsten schiebt er seinen Kopf in eine "Höhle", z.B. zwischen die Oberschenkel, wenn ich sitze in die Armbeuge oder zwischen Rücken und Stuhllehne.
Man sagt ja immer, Hunde mögen keine engen Umarmungen, er scheint davon noch nicht gehört zu haben *g*
Er schläft auch total gern auf dem Schoß, ist lustig bei 25 kg Also Körperkontakt darf gern sehr eng sein.
Dafür ist es ihm z.B. überhaupt nicht wichtig, mit im Bett zu liegen. Meine V3 liebt das. Er kommt schon mal, ist dann aber schnell wieder weg. Denke immer es ist ihm zu warm?
Draußen ist er auch immer sehr schnell unterwegs, lange habe ich mich gefragt "kann dieser Hund auch traben?". Trotzdem schmust er auch draußen gerne, man muss aber die Situation erst etwas ruhig gestalten. Wenn man sich z.B. auf eine Bank setzt, kommt er schon mal gern an und lässt sich
streicheln.
Abstreichen findet er auch gut.
Dieses Anstupsen macht meiner gar nicht.

User 17 - fragt nach, ob das ausdauernde Lecken am Menschen alarmierend ist.

Iggy
Das liegt am Jack-Russell-Anteil.
Jamies Papa kann das bis zum Abwinken... der hört nur auf wenn du ihn ernsthaft dazu aufforderst, und auch Jamie macht das liebend gerne bei Menschen die er mag, am liebsten im Gesicht.


kage
Würde eher sagen, Dein Hund hat einen Salzmangel
Wenn mein Hund anfängt alle meine Kahlstellen abzulecken, bekommt er mal eine Prise Himalaya oder Meersalz ins Futter.
Dann liebt er mich wieder eine Zeitlang weniger.
Deswegen auch meine Zufütterung an trockenen Weizenbrötchen aus guten natürlichen Bestandteilen.
Merke immer sofort, wenn ich mal die Dosis runterfahren für mehrere Tage, dass das Lecken wieder stärker wird.

Sanne
Meiner macht das Lecken nicht so arg. Ist uns bei ihm von Anfang an positiv aufgefallen, dass er kaum probiert einen abzuschlecken.
Bei unserer Hündin sind wir seit Jahren dran dass sie es lässt. Sie weiß auch dass sie nicht gestreichelt wird wenn sie schleckt, vergisst es aber manchmal ganz gern *g*
Knabbeln hat der V2 bei mir einmal probiert, hat allerdings dabei eine winzige Hautfalte zwischen die Zähne bekommen und das tat so weh, dass ich ihn reflexartig weg geschlagen habe. Er hats nie wieder probiert...

 


 

 

Thema: Sozialverhalten V2
Quelle: Rudelstellungen.de
Datum: 06.01. – 23.01.2012

Thema ist Hundebegegnungen mit einem V2. Wie man sie mit einem VLH meistern kann ohne dass dieser pöbelt, hat Barbara folgendermaßen beschrieben:

„Du musst Dich so vor Deinem Hund breitbeinig aufstellen, kurz über die Augen des Hundes Deine Hand legen und dann kannst Du mit ihm reden.
Wichtig stehen bleiben dabei und warten bis Dein Hund alles verarbeitet hat.
Dann erst weitergehen.
Hat er sich es bereits als Automatismus angewöhnt, dann musst Du ihn richtig mit Vollquatschen davon wieder abbringen. VLHs können sich nur auf eine Sache konzentrieren. Entweder der Fremhund oder Dein Gequatsche. Da musst Du zwischen beruhigendem und druckquatschen den Hund einfach auf Dich konzentrieren.

Wie würde die Situation mit einem V2 anzugehen sein?
Der V2 baut sich nicht so schön auf wie der VLH, was also bleibt dem Halter zu tun?


karosa
Ich denke nicht, dass man tricksen sollte mit Leine kurz und dann nach vorne huschen, sondern sich durch Autorität mit Körperspannung und Durchsetzungskraft mal nach vorne beamen.
Ich versuche bei solchen Aktionen, es meinen Hunden nachzumachen, die sich einfach an mir vorbeidrängen würden, wenn sie unbedingt an mir vorbei wollen würden.

User 12 hat einen V2 und zwingt ihn nicht hinter sich sondern lässt ihn vor sich stehen oder absitzen bei Hundebegegnungen. Damit er dort ruhig bleibt, wird er mit den Augen fixiert und beim anschließenden Weitergehen der Hund durch Fixieren des Weges dort lang geschickt.

kage
Es fällt V2 schwer, wenn man ihm wie beschrieben die Sicht nimmt, ist es ja gewohnt bei den meisten an vorderster Stelle alleine zu agieren. Richtig ist eine Mixtur aus frühzeitiger Einbremsung gekoppelt mit Fixierung. Diesen Hunden fällt es natürlich auch aus der Stellung heraus am schwersten wieder die Disziplin der Gruppe zurückzukehren. Und für die Halter sind diese VLH/V2 Typen auch wirklich ohne einen VVH schwer einzubremsen. Sollte klar und deutlich sein.

Schwierig ist die Situation besonders, wenn man Tätigkeiten nachgeht, die dem V2 sehr entgegenkommen, wie Joggen. Da durch die Vorwärtsbewegung ein Einbremsen schwer möglich ist.

zwergschäfchen:
Was ich am allerwichtigsten finde, wenn man einen Einzelhund (Bindehund) stellungsstark machen möchte als Mensch: Man muss sich im Original ansehen wie ein dazu gehöriger stellungsstarker Eckhund das macht.
Irgendetwas versuchen zu imitieren, wozu man sich selbst als Mensch verbiegen muss, wird nicht zum gewünschten Erfolg führen.
Aber sinnvolle Handlungsweisen abschauen, wann ich z.B. Konzentration aufbauen muss, wann Körperspannung angesagt ist und wann ich die wieder lösen sollte, dass kann man als Mensch am besten bei einem Eckhund.

User12
Rät dazu, sehr schnell zu agieren und den Hund sofort bei Auftauchen eines anderen Hundes im Blickfeld des V2 durch deutliche körperliche Korrektur an seine Stellung erinnern und dass er sich ohne Freigabe nicht darum zu kümmern hat.

Userin 17
entscheidet sich für eine Berührung an der Seite und einen gleichzeitigen Ausruf.
Bisher hat sie es mit „Kschsch“ versucht, empfindet dies aber als sogar eher anstachelnd. Problem besteht allerdings nicht im Freilauf sondern nur an der Leine.

User12
Schlägt als weitere Möglichkeit vor, sich dem Hund der selbständig die Entscheidung treffen möchte in aufrechter Haltung und ihn Wegtreibend(wegjagend) zu nähern. Dies sollte in einer reizärmeren Situation eingesetzt werden und den Hund beeindrucken. Dann kann es in bei Fremdhundbegegnungen ebenfalls eingesetzt werden.
Damit ist das Verhalten von Hunden gemeint, wenn es zu schwerwiegendem Fehlverhalten gekommen ist und der Hund wird vom anderen Hund korrigiert, mit Schnappen und Radau machen. Zusätzlich wird der Hund meist für einige Zeit noch mental ferngehalten, bevor er sich wieder in die Gemeinschaft eingliedern darf.

MiwaMiwa
ich habe leider keine Erfahrung mit V2.
Aber mir ist einiges beim Lesen aufgefallen.
Also wenn ein kompletter Rudel läuft zusammen mit flottem Tempo, kommt ein Fremdhund entgegen. Was würde VLH und die Mitglieder machen?
Stur weiter mit dem flotten Tempo vorbei?
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Ich stelle mir besser so vor, dass der VLH sich verlangsamt und stehen bleibt und Rest von dem Rudel genau so???
Daher finde ich nicht verkehrt, wenn du dich zuerst verlangsamst, stehen bleibst und deinen V2 sortierst.
Natürlich, wenn es die Begegnung nicht jede 20m wie in der Stadt gibt…sonst ist es kein Jogging mehr.

Und noch eins.
Natürlich ist es wichtig, dass VLH für V2 nach vorne schließt und dafür er V2 dementsprechend korrigiert.
Aber es gibt noch eine wichtige Aufgabe von VLH.
"Ein VLH fordert jegliche Distanz."
Also er würde den anderen Hund wahrscheinlich durch fixieren den Gegenüber Bewerten und klar machen, dass sie nicht in der nähe kommen soll.
Würde er auf dich mehr achten, wenn du diese Aufgabe von VLH mehr gegenüber V2 zeigen würdest????
Was ich bei Rudelstellung gelernt habe, ist, dass ich jetzt weiß, was ich als MBH von meinem N2 nehmen muss (Falsche Aufgabe korrigieren) und auch gleichzeitig geben (Leistung von mir als MBH) muss.
Wenn das Verhältnis von „das Nehmen“ & „das Geben“ nicht stimmt, kann man innerhalb eines Rudelstellungslaufs kein „Vertrauen und Respekt“ von Hunden bekommen.

Das wäre bei Mensch so.
Ein Chef meckert und fordert einen Arbeiter, was und wie sie erledigen soll und aber er leistet selbst nichts dafür.

Userin17 möchte ihren Hund nicht korrigieren, bevor er falsches Verhalten gezeigt hat, also bevor er bei Fremdkontakt losbellt. Ihr Problem dabei ist auch, dass sie seine Augen nicht sehen kann, wenn er vor ihr steht (zu dem ist es eine kleine Rasse).Daher wurde ihr geraten langsam zu werden und stehen zu bleiben. Sie bemerkt, dass sie mit dem Kommando „Weiter“ nicht wirklich bewertet und eine Aufgabe erteilt hat.


MiwaMiwa
Bei Fremdhundbegegnungen und Bewertung des Fremdhundes durch Mensch und Hund ist wichtig:
Nicht "ob er V2 gefällt oder nicht“, sondern ob er dir (als VLH) gefällt oder nicht.
Das ist deine Aufgabe den Fremdhund zu bewerten und dich entscheiden.;)
Ein VLH würde nie „hoffen“, dass V2 dieses Mal genau richtig verhalten wird.
Naja… ein Rudel aus Stellungsstarke Hunde würde so was nicht passieren.

Zum Thema korrigieren ohne falsches Verhalten des V2s:
Guckt er nur? oder Fixiert er? oder bewertet er?
Wenn V2 schon ausgelöst hat, ist aber definitiv zu spät und sehr schwer...
Du brauchst beim "vorhaben korrigieren" keine schlechtes Gewissen haben.
Das ist so gar fairer für den Hund.
Bei Mensch ist so.
Wenn ein Einbrecher schon zuhause plant und seinen Koffer zum Einbrechen packt, ist er schon Verbrecher und Strafbar.
Du muss nur ihn noch lesen, wann er vorhat und wann er nur guckt.

Wenn du erfolgreich vorne schließt, musst du schnell hinten auch schließen.
Also Anderer Hund vorbei heißt nicht, dass deine Aufgabe schon vorbei ist.

Zum Thema wie genau ein Fremdhund zu passieren ist:
Ich würde mich verlangsamt Bogen laufen und V2 hinter mich sortieren.
Wenn hinter mich nicht geht. neben mir aber ich stelle mich zwischen die
Reize. Also wenn Fremdhund sich auf der linken Seite befindet, dann
befindet V2 sich auf meiner rechten Seite.

Du korrigierst, dass er vor dir geht und dass er sich vor dir entscheidet.
Und du übernimmst die Aufgabe.
Was zu tun musst du ihm nicht sagen, er würde bestimmt von sich aus richtiges machen, wenn du die Aufgabe übernimmst. Aber wo du positionierst ist wichtig. Immer zwischen die Reize.

Zum Thema Kommando „Weiter“ und erteilen einer Aufgabe:
Mal sehen, was besser und mehr im Sinne von Aufgabe wäre.
Die Frage ist wohin du und dein V2 geguckt haben, nachdem du deinen V2
sortiert hast und "weiter" gesagt hast.
Wenn du nach vorne eure Richtung gerade aus guckst und dein V2 auch genau so entschlossen vorne guckt, ist er damit einverstanden. (wenn alle Stellungen stimmen, sollte es eigentlich so sein)
Aber wenn du gerade aus guckst und dein V2 immer noch den Anderen guckt, ist er noch nicht mit deiner Entscheidung einig.
Also Er macht sich noch Sorgen und ist skeptisch. Dann musst du da seine Aufgabe übernehmen.
Den Anderen fixieren.
Es könnte sein, dass er automatisch von sich selbst aufhört zu fixieren, wenn du die Aufgabe über nimmst und die anderen fixierst.
Wenn er trotzdem weiter immer wieder nach hinten zum anderen guckt, dann musst du V2 genau im Moment, wo er gerade die sein Kopf zu anderen Hund dreht, korrigieren.

Nachdem Motto " du brauchst nicht!! Das ist meine Aufgabe!!" (Nehmen)
Nach Korrektur musst du aber sofort deinen Blick von deinem V2 wegnehmen
und guckst du aber auf den anderen Hund. Also zurück zur deinen Aufgabe. (Geben)

Es ist sehr schwer schriftlich zu erklären....
Ich hoffe, dass du mich verstehst...
Ich hatte bei meinen Hunden damit Erfolg.
Ich weiß nicht aber, ob es bei deinem V2 funktioniert...

User12 rät durch stehen bleiben zu vermeiden, dass die Bewegung an sich den Hund hochpuscht.
User 12 hat einen V2, auf den Verlass ist, der immer auf Freigabe wartet und daher vor dem Halter gehen darf.

User4
Weißt darauf hin, dass andauerndes Fixieren eines Fremdhundes für den Hund ein „Hinschicken“ bedeutet.

User 17 bemerkt, dass Fixieren die falsche Bezeichnung ist, sondern Beachten besser passt und der Blick deutlich aber nur kurz sein muss, mit anschließendem Abwenden, also bewerten als unwichtig.
Sie übt auch Grundkommandos, da der Hund nicht ohne Erziehungsmodus führbar ist.

Der Hund geht hinter dem Haltern (als menschlicher VLH) so entspannt, dass er nicht einmal an jagen denkt.